#2454
Fred_Krug
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In der bisherigen E-Mail Korrespondenz ist erwogen worden, trotz der Literaturgattung „Kurzgeschichten“ (und der damit inherenten Unabhängig der Erzählungen zueinander, um nicht in eine Art „Episodenroman“ zu verfallen) die Geschichten entlang von einem oder mehreren Metaplots zu entwickeln.

Das Riftroamers-Universum bietet zahlreiche Epochen und Ereignisse, an denen man sich entlanghangeln kann. Deshalb ist diese Sandbox echt verdamm groß.

Überlegt wurde, unter anderem den Santora-Konflikt oder die Encounter Wars in den Fokus zu rücken. Derzeit gibt es auch Erwägungen, die sich um die Entwicklungen in der ausgehenden 1. Expansionsphase und der 2. Expansionsphase (vielleicht auch frühen 3. Expansionsphase?) drehen.

Ungeachtet des 4+1 Konzepts gibt es also genügend Ideen und Möglichkeiten, pro Publikation von RR-shorties unterschiedlichste Schicksale und Ereignisse zu erzählen. Sollen diese sich anhand eines oder mehrerer Metaplots entlang hangeln, sodass eine Serie von Kurzgeschichten ein größeres Ganzes, also eine Art Episoden-Erzählung ergibt? Oder soll der Metplot stets im Hintergrund quasi als Kulisse dienen, in der sich die konkreten Handlungsorte und Figuren eben ‚ereignen‘, ohne aber den Metaplot als solchen zu bedienen – quasi Plots im Plot?

Eine weitere Frage ist auch, ob einzelne Figuren, Organisationen, Gegenstände, speziellen Ereignisse immer und immer wieder aufgegriffen werden sollen, um auf diese ein Identifikationsspektrum zu schaffen und Leser eher zu binden?

Für Metaplot(s), also auch durchaus mehrere, spricht, dass diese der Inspiration und Kreativität Richtungen geben. Dagegen spricht hingegen, dass unter Umständen die Metaplots eine zu bindende Wirkung entfalten. Das mal so als Spontaneingebung.
Wenn man diese Frage mit der 4+1 Konzeption zusammenwirft, irgibt sich schon jetzt ein höchst komplexes Gesamtbild mit viel Potential in alle Richtungen …