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imported_mirc
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Moin Fredson,

jup, eben beim Lesen kamen meine Hirnwallungen in Windung (oder war es umgekehrt?)…
Was unterscheidet den DI vom AI. Im Grunde ist das eine eher philosophische Frage, oder? Dazu später mehr.

Ich möchte aufgrund der Vielfalt der Möglichkeiten die das Spielsystem gewährt keinem von beiden Modellen den absoluten Vorzug geben. Meiner Meinung nach hat der vollständige Bewustseinstransfer gerade im Bereich Greyhaeding oder Blackheading diverse Vorteile. Der NetDiver oder Hacker (oder Greyhead oder Blackhead) hat keinen Backlink der seine wahre identität preisgeben könnte. Er benötigt lediglich ein auf Wunsch aktivierbares Portal zurück in seinen „Wirt“. Da die APID ja zugleich die Aufgaben einer eindeutigen IP-Adresse und die einer eindeutigen Telefonnummer einnimmt (neben dieveresen anderen AUfgaben), lässt sich die APID sowohl ausgehend als auch ankommend zum Verbindungsaufbau nutzen. Das Deck an dem der Wirt angeschlossen ist muß lediglich den Kommunikationsausfab annehmen und einen Link zum Wirt aufbauen. DIe Sicherheitsprotokolle und Filter des Decks sollten die Aufgabe der Identifizierung and autorisierung des Rücktransfers übernehmen.

Ich möchte gerade in Hightech-Netzen dem NetDiver die Möglichkeit geben auf dem Niveau von AI’s zu agieren. Bei LowTech stimme ich Dir hingegen voll zu. Beide Modelle unterstützen den Voll- bzw. Teiltransfer und – ein entsprechend performantes Netz vorausgesetzt – ich bin geneigt dem Full-Transfer-Avatar im Netz einen Aktionsbonus zu geben der die Interaktion – lies: den Kampf – mit AIs in den Bereich des machbaren rückt. Ein gewöhnlicher Greyhead ist dagegen chancenlos wenn es um den one-on-one Kampf mit einer AI geht.

Zur Vorbereitung eines NetDive gehören dann eben auch die Bereitstellung simulierter APIDs. Nehemn wir an ein öffentlicher VR-Arcade-Schuppen nutzt spezielle Business-APIDs die z.B. öffentlichen Geräten zugeordnet sind und nicht der Sozialversicherungsnummer einer eindeutigen Person. Oder extra-konföderale Touristen erhalten Gast-APIDs aus einem dafür vorgesehenen Pool von APIDs. Oder Behörden und Geheinorganisationen halten bestimmte APID-Pools vor die für die Einmal-Anwendung bestimmt sind. Oder es gibt Prepaid-APIDs die man am Kiosk erwerben könnte. Oder de Hacker verwendet theoretisch weiterhin gültige APIDs bereits verstorbener Personen. DIe Möglichkeiten eine APID zu verschleiern sind meiner meinung nach gegeben. AUch Behörden (Teile davon), Politiker und Wirtschaftsbosse haben ein Iteresse an Anonymität in bestimmten Situationen. Der Hackker muß nur an eine APID aus einem solchen Pool gelangen. Und nicht zu vergessen, damit ließe sich auch eine falsche Fährte legen…