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#2368
imported_mirc
Mitglied

Hi Mad_Fred 😉

ich bin geneigt das „Nein“ zum Bewustseinstransfer zur Disskussion frei zu geben. Meiner Meinung nach ist es auch nach Deiner Definition ein klares „Ja, zum Teil“.

Warum? Nun ein per BrainScan ermitteltes DIMM-Image* ist effektiv eine funktionsfähige Kopie des Bewustseins. In diesem Fall greifen auch einige der für Cloning und Digital Individuum relevanten Regelungen der fiktiven Gesetzgeber im Spiel. Es darf immer nur eine funktional eigenständige Kopie eines Bewustseins aktiv sein. Egal ob diese in einem Wirtskörper oder Klon (biotechnische oder natürliche Wirtskörper werden gerne Mal als BioShell bezeichnet), einen Cyborg oder vehikulären Container (Fahrzeug, Raumschiff, Cyberdeck) oder im Netz aktiv sind, bzw. gerade per Tachyonenrichtfunk über interstellare DIstanzen kopiert werden.

Lokale inaktive Kopien sind erlaubt um eine Backupfunktion einzunehmen oder sich Konfigurationsdaten von diesem Backup zu „leihen“ um beispielsweise die Funktionalität des vegetativen Nervernsystems zu gewährleisten. Ähnlich SIM Access Protokoll bei heutigen Handys.

Ich würde sagen der Link zum Deck ist „required“ außer der Wirt ist an einen AutoDoc angeschlossen, der im Notfall den Körper erhalten kann oder der Dive ist über eine Stasiskammer erfolgt – die den Körper konserviert. Geht der Link verloren wird der Charakter automatisch ein DI (Digital Indiviuum).

Die Möglichkeit in seinen Wirt im Netz wieder zu finden wären dann gleichbedeutend mit einem BrainHack. Wenn ich in meinen Corpus Delicti zurückkehren kann, dann kann auch jemand anders dort hinein. Dies ist meiner Meinung nach eine logische Konsequenz aus den durch die etablierten Cloning-Verfahren etablierten und durch die Verbreitung der Nanopoleis üblichen Schnittstellen .

Und damit kommen wir zu dem Thread Brain Hacking

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* DIMM auch DIM/M – Digital Individual Mind / Memory siehe Glossar