#2401
imported_herb
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Jetzt, wo ich es sehe, ist der Text natürlich nicht unbekannt. Aber manchmal ist es ja auch gut, wenn man mal vollkommen unvoreingenommen herumspinnt. Zudem erkenne ich durchaus gewisse Unterschiede unserer Denkansätze – neben den Gemeinsamkeiten.

Um es meine Gedanken, die ich mangels funkionierender Tastatur ja nicht beendet habe, einmal grob zusammenzufassen:

  • Die Technik macht das Leben grundsätzlich komplexer und unübeschaubarer für den Einzelnen, erleichtert ihm aber gleichzeitig, sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Intelligente individuelle Informationsfilterung nenne ich es mal.
  • Die Menschen (und was es sonst noch in der USC gibt, natürlich) sind nicht nur abhängig von der Technik, sondern auch süchtig. Klar, je mehr Technik man in sich vereint, desto leistungsfähiger ist man, desto eher kann man den grünen Zweig erkennen, auf den die anderen schon gekommen sind.
  • Technik beflügelt den Geist. Der Fokus des menschlichen Lebens hat sich verschoben und kulturelle und künstlerische Aspekte haben einen anderen Stellenwert. Das äußert sich nicht zuletzt in der Ausprägung der eigenen Erscheinung.
  • Technik ermöglicht Kontrolle und Überwachung. Politische Gebilde wie die USC haben keine andere Wahl, als zur Aufrechterhaltung der Ordnung die Technik zu eben diesem Zweck einzusetzen. Ansonsten übernähmen „die Anderen“ die Macht, weil sie die Technik entsprechend nutzen. Der Bürger wird eingesperrt, um frei zu sein.