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    imported_mirc
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    Brain Hacking oder wie kann ich – entgegen des Willens des Besitzers – in das Gehirn eines Menschen (oder allgemeiner eines beliebigen Lebewesens) eindringen und was kann ich dort eigentlich tun?
    Die Anbindung des Gehirns an das GlobalNet erfolgt über eine spezielle Schnittstelle namens DNI (siehe unten). Dieses ist an einem Neuralprozessor angeschlossen der wiederum mit einem oder mehreren Sockets ausgestattet ist. In diese Sockets oder Einsteckplätze können Cybermodule – oft allgemein und übergreifend als Implantate bezeichnet – eingesteckt werden. Ein spezieller Socket kann als DIM-Socket ausgeführt werden und einen DIM-Core aufnehmen. Dieser Core muß nicht in einem Socket stecken, sondern kann auch implantiert sein. DIM Sockets werden eher vom Millitär, Cyborgs und Klonbanken für das BioShell Leasing verwendet.
    Hat der Träger zudem ein Wireless Com Link -Implantat oder -Modul, so kann er an einem Remote Storage Programm seines DIM-Images teilnehmen um Backup direkt in die Klon-Bank einzuspielen und somit nicht im Fatalfall darauf bauen zu müssen das jemand seinen Core findet und bei der entsprechenden Behörde abgibt. In anderen Fällen erfolgt eine Kabelgebundene Übertragung der Daten vor ORt in der Klon-Bank. Es werden 3030AD in der Regel sogenannte OptoGel-Kabel verwendet.
    DIM-Cores können in VR-Umgebungen eingebunden werden, um so beispielsweise Verhörumgebungen zu nutzen oder Simulationen ablaufen zu lassen inklusive einer Virtuellen Folter oder Medikation.
    Und hier kommt die Überschneidung mit dem NetDiving ins Spiel. Der Dive findet auch in einer VR-Umgebung statt, deren Komplexität und Ausstattung durch das Interface bestimmt wird. Das Interface besteht aus der Hardwareschnittstelle und der Systemseitigen Abstraktionsschicht – hier treffend als Mod bezeichnet.
    Da also ein DIM-Image kann auf einem transportablen System, im Netz oder in deinem Core aktiv geschaltet werden – die in der VR benutzten Avatare sind kompatibel – ist ein vom Interface gesteuerter Zugriffschutz auf die Dateiebene gefordert. Es wäre nicht so gut wenn jemand direkt Zugriff auf die Imagedateien des eigenen Bewustseins erhält.
    Im Gehirn gibt es wie in einer Datenfestung Bereiche die für bestimmte Funktionen zuständig sind. Das Interface abstrahiert so gut, das der Hacker keine information darüber benötigt welche Gehirnregion mit welcher Aufgabe betraut ist. Ihm werden die einzelnen Bereiche wie in einer Datenfestung präsentiert. Es gibt Datenspeicher (Kurz- und Langzeitgedächtnis), Sensoren (Augen, Ohren, Geschmack, Geruch, Tastsinn, Temperaturwahrnehmung), Kommunikationsschnittstellen (Sprache, Gestik, Mimik, Hautdurchblutung, Psionik*) und Motoren (Limbisches System, ein Walker Laufwerk), dazu gibt es zentrale und dezentrale Controller und Prozessoren und ein Neuronales Rechennetz, sogar Laufwerke sind denkbar (CyberRAM-Disk).
    Regeltechnisch wird das Gehirn wie eine Datenfestung (also ein Computersystem) abstrakt kartographiert.
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    Neues Glossar
    Auszug aus dem RiftRoamers-Glossar
    Ergänzungen zum Glossar befinden sich im Alten Wiki

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