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    imported_mirc
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    Das Ende der Meta-Kriege des 13. Imperiums kam unerwartet und überrollte alles. Die Cathaner1 waren vor  7164 BC eine assoziierte Spezies der Shak’Maral im 13. Imperium nach dem Fall von Scaltaer und bis zum Untergang der Meta-Lords.
    Seinerzeit standen die Shak’Maral in einem fortwährendem Konflikt um das Erbe der Meta-Lords, jene humanoiden Psi-Magier, die den Kernbereich der Galaxis seit der Entdeckung Khoda’Novans2 dominierten und mit harter, aber gerechter Hand regierten. Ebenfalls stark am Erbe der Meta-Lords interessiert waren die Shelh’Bahrain.
    Bauwerke, Technologien und Artefakte der Meta-Lords fanden sich überall in der Kernregion, doch ihre letzte Bastion, der Regierungssitz auf Freeport, war eine uneinnehmbare Festung. Dort beherrschten sie dutzende von Segmenten und auch die vorpreschenden Eroberungen der Morlorn auf Freeport endeten ultimativ an den Grenzen der Meta-Lords, zu mächtig war deren Technologie. Noch heute im Jahr 3030 AD sind diese Bereiche Freeport unzugänglich.
    Gegen Ende der Ära der Meta-Lords, trat mit deren zunehmenden technischen Fortschritt eine retroaktive Entwicklung der Psionischen Fähigkeiten ihrer Nachkommen auf, die nach und nach dazu führte, daß die Kontrolle der Meta-Lords über die Politik der inneren Regionen der Galaxis nachließ und die von den Meta-Lords geführten Spezies nun begannen selbst die Kontrolle über die Region in ihrer unmittelbaren Umgebung zu erlangen. Nach und nach verschwand der Einfluß der Meta-Lords vollständig und die ehemals schwächeren Rassen stürzten sich wie Hyänen auf den sterbenden Leib des 13. Imperiums und trachteten nach der Errungenschaften, die die Meta-Lords über ihrer Herrschaftsperiode enwickelt hatten.
    Von den 31 Spezies, die sich in die Meta-Krieg stürzten konnten nur die drei stärksten Kulturen überleben. Die Cetadeani die Morlorn und die Dhor’Gondar schlossen letztlich einen Einhaltungsvertrag, der zunächst eine Waffenruhe und zudem die Aufteilung Freeports regelte. Die Verlierer des Konfliktes waren die Shak’Maral und die Shelh‘Bahrain die in der aktuellen galaktischen Politik keine bedeutende Rolle mehr spielen. Die Cathaner als untergebene Rasse der Shak’Maral wurden von selbigen als Agenten eingesetzt um die Shell’Bahrain auszuspionieren um den Shak’Maral einen Vorteil im Kampf gegen die Meta-Lords zu verschaffen. Bedauerlicherweise wurden die Shak’Maral hintergangen und die Cathaner spielten die beiden Parteien gegeneinander aus. Vielmehr versuchten sie es. Die Shak’Maral obsiegten über die Shelh’Bahrain, doch als die Meta-Kriege in einer Patt-Situation endete wurden die Cathaner von den Shak’Maral geächtet und aus ihrem Heimatsystem vertrieben.
    Nachdem die Shak’Maral den Cathanern ein Ultimatum gestellt hatten brachten sie die Sonne des Cathan-Systems dazu in einer Supernova zu verglühen und sämtliche inneren Planeten der Cathaner mit sich in die Gluthölle zu reißen. Auf den verdampfenden Welten konnte fortan kein Leben mehr existieren. Den anderen verbliebenen minderen Rassen der Galaxis eröffnete man (durch ein intelligent gestreutes Gerücht) das es den Zivilisationen, die den Cathanern Unterschlupf und Lebensraum gewährten ebenso ergehen könnte. Die Angst der schwächeren Spezies ob dieser unausgesprochenen Drohung der einst so mächtigen Shak’Maral, verleitete die meisten der schwächeren Spezies den Cathanern mit Ablehnung zu begegnen. Handeln? Gerne aber nicht auf unserem Boden. Kein Cathanisches Schiff hat seit dem wieder Landeerlaubnis auf einer der Bündniswelten des Galaktischen Bundes sowie dessen späteren Inkarnationen.
    Die Cathaner durchreisten seit dem die Galaxis in ihren Weltenschiffen. Sie trieben Handel mit denen, die sie an Bord ihrer Schiffe ließen, und sie erledigten Söldneraufträge für die Morlorn oder die Dhor’Gondar.
    Es bildeten sich über die Jahrzehnte mehrere Kasten heraus von denen im Augenblick lediglich die Händlerkaste ab und zu in Erscheinung tritt. Diese ist an den mittlerweile überall bekannten Weltenschiffen zu erkennen. Dies sind riesige dunkelgraue Raumschiffe mit komplizierter dunkelgelber Musterung und zum Teil sehr unsymmetrischen Rumpfergänzungen sowie ganzen Landschaften unter transparenten Kuppeln. Diesen Schiffen sieht man den ständigen An-, Aus- und Umbau an, denn sie sind Werft und Lebensraum in einem.
    Gerüchteweise sind in den Randregionen der Galaxis während der letzten Jahrzehnte die schnittigen Schlachtschiffe der  Kriegerkaste der Cathaner gesichtet worden.m Auchdiese Schiffe sollen den Lebensraum aller Besatzungsmitglieder darstellen. Mit ihnen werden sowohl Rohstoffe abgebaut, als auch  Ausrüstung hergestellt. Die Blutroten Schiffe mit ihren komplizierten Antrazitfarbenen Musterungen, jedes Schiff trägt ein eigenes Muster, sind schon seit geraumer Zeit der Vorbote einer düsteren Zeit, sofern man sich in einem Konflikt mit der Kriegerkaste befindet.
    Das Cathan-System ist heute lediglich ein kaltes Asteroitenfeld, dessen Bestandteile in schwer kalkulierbaren Trajektoren innnerhalb eines gewissen Radius um den verbliebenen Neutronenstern kreisen. Archaeologen und Freibeuter, Piraten und Schatzsucher, Privateers und Abenteuerer durchforsten das System seit der Nova nach Überresten der  ehemaligen Cathaner-Kultur. Man vermutet in den Randbezirken des Systems noch versteckte Depots dieser einstmals großen Zivilisation. Die Gier nach dieser Hochtechnologie verleitet die Suchenden zu recht extremen Handlungen um Widersacher auszuschalten.
    Leider ist jedoch von der Hochtechnologie der Cathaner nicht mehr viel im Cathan-System übrig geblieben, was die Hoffnung jedoch nicht schmälert.
    Heutzutage sind die Schiffe der Kriegerkaste der Cathaner überall in der bekannten Galaxis anzutreffen. Die Nähe der wichtigen Systeme wird jedoch gemieden. Freihändler und Schmuggler erzählen sich Gerüchte, nach denen  Cathan-Schlachtschiffe in unbewohnten und unbeanspruchten Systemen gesichtet worden sind, deren untergeordnete Bordfahrzeuge mittels unauffälliger und raffinierter Tarnung die Resourcen der Systeme ausbeuten.
    (wird fortgesetzt)

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