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    Fred_Krug
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    Fortbewegung mit einem Rift-Antrieb

    I know, it’s only push’n’pull!
    But I like it!

    Hallo.

    Angesichts meiner aktuellen kleinen Kurzgeschichte habe ich mir aufbauend auf den grundlegenden Erkenntnissen aus dem RR System ein paar zusätzliche Gedanken zum Rift-Antrieb gemacht. Dabei zitiere ich zunächst die relevanten Text-Materialien aus dem RR Regelwerk, genauer dem Raumschiff-Design-System; anschließend beschreibe ich die von mir „thesenartig“ aufgeworfenen Begriffe aus der Kurzgeschichte UFO Red und erkläre schließlich im letzten Abschnitt, wie sich Rift-Antriebe entsprechend auf interstellare Reisen auswirken.

    1. Die Quelle

    Das Rollenspiel RiftRoamers verwendet bereits einen technischen Kerngedanken des Spiels – nämlich die FTL Reise durch ein Universum, das nach der prinzipiellen Ausrichtung dystopische Tendenzen aufweist. Die Technologie des Riftantriebs (TI 10) funktioniert dabei im Wesentlichen so:

    Rapid Interstellar Flight Technology. Dieser Antrieb wurde anfangs 2300er Jahre von Professor Doktor Philipp RIFT und Professor Sarah Arycon entwickelt und basiert von der Theorie her auf dem Hyperraum-Antrieb. Der Unterschied ist jedoch der, das ein Teil des Antriebs (der RIFT-Feld-Generator) zwar einen Übergang zum Hyperraum öffnet (eine Raumfalte), der Arycon-Konverter jedoch die auf das RIFTFeld einwirkenden Energien so umformt, das der tatsächliche Übergang des Schiffe in den Hyperraum verhindert wird. Die Effekte jedoch sind ausreichend, um im Wirkungsbereich eine Diffusion zwischen den Naturgesetzen des Normalraumes und denen des Hyperraumes zu erzielen. Effektiv ist die Lichtgeschwindigkeit innerhalb des RIFT-Feldes höher als im Normalraum und niedriger als die des Hyperraums. Dennoch wird das Schiff mit Hilfe des RIFT-Pulsors mit der maximalen Lichtgeschwindigkeit innerhalb des Feldes vorwärts bewegt. Der Arycon-Konverter jedoch verhindert auch gravitonische Auswirkungen auf das Schiff und ist so ein Hyper-Grav-Kompensator und er leitet die auf dem RIFT-Feld aufschlagende Xi-Strahlung direkt in den RIFT-Pulsor, der so eine besondere Gravitonen Modulation erzeugt, die für den Vortrieb sorgt.

    Hier wird darauf hingewiesen, dass der RIFT-Antrieb auf dem Konzept des Hyperraumantriebs (TI 9) aufbaut.

    Ein solcher Antrieb nutzt die Existenz eines übergeordneten Raumes, in dem die Vakuumlichtgeschwindigkeit um etwa den Faktor 250.000 höher liegt als im Normalraum (Einstein-Universum). Jeder Körper, der in diesen Raum eintritt wird automatisch auf die Hyperraum-Geschwindigkeit beschleunigt, die seiner Masse entspricht.

    Nähere Ausführungen sind offiziell noch nicht verfügbar. 😉

    Nach der Lesart dieser Texte wird bei einem Hyperraum-Antrieb das Raumschiff in eine „andere Dimension“ überführt; bei dem Rift-Antrieb wird hingegen eine Art „Achterbahn-Fahrt“ durchgeführt, indem über eine Verknüpfung zu dem Hyperraum das Schiff im ursprünglichen Weltraum verbleibt und durch den Achterbahnwagen (die Raumfalte) bewegt (gezogen) wird.

    2. aus UFO Red

    In der Kurzgeschichte UFO Red werden von mir gleich mehrere Begriffe aufgeworfen, die „noch unbekannt“ sind. Diese und die bereits offiziellen und relevanten Ausdrücke zu Rift-Antrieben möchte ich hier kurz skizzieren.

    – RIFT-Feld-Generator Der RIFT-Feld-Generator löst die Grenzen zwischen dem Normalraum und dem Hyperraum auf und generiert ähnlich wie der Hyperraumantrieb einen Energiekörper im Hyperraum, der bewegt werden kann – die Raumfalte. Dies ist in gewisser Weise ein Stück Normalraum, die im Hyperraum abgekapselt und über einen Kanal mit dem Normalraum verbunden wird. In dieser Kapsel befindet sich ein Grundniveau geladener Teilchen, die im Hyperraum enorme Spannungen erzeugen.

    – Arycon-Konverter Der Arycon-Konverter erfüllt im Wesentlichen zwei Aufgaben: Hyper-Energiefeld-Korrespondenz und Hyper-Grav-Kompensation.

    > Hyper-Energiefeld-Korrespondenz: Als Hyper-Energiefeld-Korrespondenz wird der Ausgleich der unterschiedlichen Gesetzmäßigkeiten der Energieformen zwischen dem Normalraum und dem Hyperraum bezeichnet. Der Arycon-Konverter verhindert hierbei, dass das angetriebene Objekt in den Hyperraum verschoben wird; dies geschieht durch eine Umpolung der relevanten Energiefelder im Normalraum, die üblicherweise dem „osmotischen Druck“ in Richtung des Hyperraums folgen. Das Objekt verbleibt damit also im Normalraum.
    Technisch betrachtet geschieht folgendes: Durch die Einkapselung in das Hyperraum zieht diese Dimension das durch den RIFT-Feld-Generator erzeugte Energiefeld an (pull). Der Arycon-Konverter ermittelt den notwendigen Energiebedarf, um diesen Zug auszugleichen, und stößt durch sein eigenes Energiefeld das Objekt von den Grenzen der Raumfalte so wiederum ab (push); dabei „pusht“ der Arycon-Konverter gerade so stark, dass der „Pull“ aus dem Hyperraum lediglich ausgeglichen wird, um einen neutralen Schwebezustand zu erzeugen, durch den das Objekt also „quasi“ unentschlossen zwischen dem Normal- und dem Hyperraum schwebt (– vergleiche ein Magnet, der durch einen anderen angezogen wird, aber gleichzeitig so schwer ist, dass er zwar abhebt und durch seine eigene Masse aber nicht vollends zum anderen Magneten hochgezogen werden kann). Deshalb wird diese Art der Energiefeld-Korrespodenz auch „Push’n’Pull“ genannt.

    > Hyper-Grav-Kompensation: Durch diese Energiefeld-Korrespondenz wird das zu beschleunigende Objekt enormen Kräften ausgesetzt, die durch die Raumfalte, den Normalraum sowie den RIFT-Antrieb erzeugt werden. Unter normalen Bedingungen würden beliebige massereiche oder geladene Körper dabei zerstört. Daher entwickelt der Arycon-Konverter ein zweites Energiefeld innerhalb der Raumfalte um das Objekt, mit welchem es diese verschiedenen Krafteinflüsse „ausschließt“; es kapselt damit das Objekt in ein – bildlich formuliert – völlig autonomes Energiesystem ab.

    -RIFT-Pulsor: Der RIFT-Pulsor erzeugt ein gravitonisches Gefälle, dass das abgekapselte Objekt im Normalraum beschleunigt. Parallel dazu wird in hochfrequenten Impulsen diese Beschleunigung in der Raumfalte signalisiert, indem innerhalb der Raumfalte die Ladungen ungleichmäßig verteilt werden. Da aus der Hyperraum-Antirebs-Technologie bekannt ist, dass die Geschwindigkeit des Antriebs letztlich durch die Masse bestimmt wird und die Geschwindigkeit dabei mit abnehmender Masse zunimmt, kann durch bereits geringe Veränderungen der geladenen Teilchen eine höchstmögliche Geschwindigkeit erzeugt werden kann – theoretisch zumindest. Durch dieses Energieungleichgewicht innerhalb der Raumfalte wird die Raumfalte innerhalb des Hyperraums beschleunigt, da die Krafteinflüsse des Hyperraums auf dieses Gefälle reagieren.
    Bildhaft: Das ursprünglich „neutrale“ Energieniveau der Raumfalte wird in eine bestimmte Richtung „positiv“ geladen, so dass es diametral gegenüber negativ geladen ist. Der Hyperraum „pullt“ an der positiven Ladung, während es gleichzeitig an der negativen Ladung „pusht“.

    Und das ist es wieder:

    I know, it’s only push’n’pull!
    But I like it!

    Im Grunde genommen sind diese geladenen Teilchen der Antrieb und zu einem Teil auch die Beschleunigung als solcher, während das gravitonische Feld im Normalraum letztlich das Steuerrad durch notwendige Querbeschleunigungen durchführt. Dies wird durch die physikalischen, chemischen und biologischen Gesetzmäßigkeiten des Normalraums trotz des abgekapselten Subsystems durch den Arycon-Konverter eingegrenzt.

    In gewisser Weise mögen Parallelen zu dem nur theoretisch erwogenen Warp-Antrieb bestehen, welcher jedoch ausschließlich im Normalraum eingesetzt werden könnte und den Leistungsmerkmalen des Hyperraums keine nennenswerte Alternative entgegensetzt.

    – Distortionswelle: Die verschiedenen Energiefelder, die im RIFT-Antrieb zur Anwendung kommen, wirken sich auf den Normalraum erkennbar aus. Ähnlich wie bei Induktionsfeldern, Magnetfeldern, Strahlungsfeldern oder Gravitationsfeldern sind diese Änderungen messbar. Das Problem der Messbarkeit ist jedoch, dass diese Veränderungen nur nahezu gegenwärtig oder nachträglich erkannt werden können, wenn sich das Objekt in FTL bewegt. Das ergibt sich aus der simplen Logik, dass die entsprechenden Messgeräte nur das erfassen können, was nicht schneller als Ihre Erkennungsmöglichkeiten ist.
    Um es bildhaft zu vereinfachen: Das herannahende Fahrzeug kann nur dann erkannt werden, wenn die emittierten Geräusche oder die Lichtreflektionen vor der Ankunft des Fahrzeugs erkannt werden können.

    Zu berücksichtigen ist beim RIFT-Antrieb aber, dass auch gravitonische Felder erzeugt werden, die sich auf die bereits bestehenden Gravitationsfelder im Normalraum auswirken. Natürlich ist bei der bewegten Masse und verglichen zu anderen Körpern im Normalraum das gravitonische Feld aus dem RIFT-Antrieb sehr viel kleiner. Dennoch: Es existiert.
    Wieder bildhaft beschrieben: Ein Schiff, dass sich durch Wasser bewegt, und ein Fluggerät in einer gasförmigen Atmosphäre erzeugen viele Wellen und Turbulenzen, die sich von dem Körper entfernen. Diese sind sehr deutlich und lang anhaltend in ihrer Wirkung. Jedoch bewegen diese Objekte auch geringe Mengen Wasser oder Luft vor sich – die Bugwelle. Und nichts anderes ist eine Distortionswelle in den gravitonischen Wechselwirkungen zwischen RIFT-Antrieb und anderen Körpern im Normalraum.
    Wie auch eine Bugwelle ist die Distortionswelle nur sehr spät erkennbar, da sie nur unmittelbar vor der und durch die Bewegung entsteht …

    – RIFT-Peak: Als RIFT-Peak wird die stärkste Wirkung der Distortionswelle bezeichnet. Diese besteht an dem Moment, an dem der Normalraum auf das RIFT-Feld stößt. Vereinfacht kann daher festgestellt werden, dass mit dem RIFT-Peak jene Summe aus Energiefeldern beginnt, die durch den RIFT-Antrieb insgesamt erzeugt werden. Dabei ist der RIFT-Peak der höchste Punkt in der Bewegungsrichtung. Ein ruhendes Objekt erzeugt kein RIFT-Peak.

    3. Conclusio

    Dadurch, dass das Flugobjekt in der RIFT-Fortbewegung letztlich im Normalraum verbleibt, ist es messbar und in der Lage, zu kollidieren. Aufgrund der schweren Berechnungsmöglichkeiten hinsichtlich der Zielkoordinaten für den RIFT-Antrieb und grundsätzlich auch jeder anderen Form von FTL-Fortbewegung bestehen zumindest in der USC, und gewiss auch in anderen interstellaren Völkern und Völkerbündnissen, entsprechende Regelungen, dass der interstellare und der interplanetare Hochgeschwindigsverkehr mit „Landezonen“ zu arbeiten hat, um Kollisionen so unwahrscheinlich als möglich zu machen.
    Mit Blick auf die gewaltigen Dimensionen von Sonnensystemen stellt sich die Frage der Notwendigkeit für solche Maßnahmen; aber die Erfahrungen aus der früheren Raumfahrtgeschichte, als FTL angetriebene Raumschiffe unvermittelt mit Monden, Asteroiden, anderen Raumschiffen oder Raumstationen oder sogar besonderen Phänomenen einzelner Sonnensysteme kollidiert waren, waren die Entschlüsse schnell gefasst.

    Aus Sicht von Lotsen sowie der Raumüberwachung durch Polizei- und Militärkräfte ist es selbstredend sehr schwer, die gewaltigen Landezonen im Auge zu behalten. Die üblichen Messmethoden sind jedoch in der Lage, herannahende Distortionswellen zu erkennen. Dabei lässt sich durch den Anstieg der Distortionswelle auch grob abschätzen, wie zügig ein RIFT-Peak eintreffen würde.
    Aus den verschiedenen Merkmalen der Distortionswelle wie energetische Ladungen, gravitonische Wechselwirkungen und Frequenz ist es in der Tat möglich, das ETA (estimated time of arrival) des Objektes einzuschätzen; begrenzt ableitbar können auch zu erwartende Objektmassen abgeschätzt werden, da nicht jeder RIFT-Antrieb auf jedem Schiff beliebig verwendet werden kann. Mit typischen Messverfahren lassen sich Ankünfte bis zu 500 Sekunden (Rekord: 543.42Sekunden) im Voraus berechnen; mit modernster Militärtechnologie können Früherkennungen theoretisch bis zu 1750 Sekunden (Rekord 1293.87 Sekunden) erfolgen. Dabei gilt als Faustregel: Je moderner und leistungsfähiger der verwendete RIFT-Antrieb, desto kürzer fallen die Analysezeiten aus – mit anderen Worten: Moderne Kriegsschiffe können maximal etwa 150 Sekunden im Voraus als „ankommendes Flugobjekt“ erkannt werden. Die Distortionswelle sagt nichts über das selbst ankommende Schiffe aus …

    Grüße
    Fred

    #2412
    imported_mirc
    Mitglied

    Hi Fred,

    hmm, ne menge (pseudo-) wissenschaftliches Brimborium. Ich justiere den Gesamtblickwinkel Mal im Bereich des Wesentlichen und das Ganze selbstveständlich so ungeordnet wie möglich.
    😉

    Texte aus dem Regelwerk
    Fred, ich habe nach nur kurzer Lektüre des alten Textes gesehen das dieser längst nicht mehr meinem aktuellen Stilempfinden entspricht. Mit einer der Gründe warum ich das RDS (RaumschiffDesignSystem) ohnehin überarbeiten wollte. Ich versuche an den entsprechenden Stellen hier im Text meine Vorstellungen zu den verschiedenen FTL-Antrieben darzulegen.

    Vorhersehbarkeit der Ankunft von FTL-Schiffen
    Der Analogie mit der Bugwelle eines Schiffes stimme ich zu. Da des RIFT Schiff selbst volle Interaktivität mit dem Normalraum hat, sind die von Dir beschriebenen Landezonen technisch unnötig. Die Sensoren eines RIFT-Schiffes werten während der Reise quasi permanent die „Hyperraumschatten“ jedes im Normalraum befindlichen Objektes beim Eintreffen auf die RIFT-Feldblase aus. Durch einige Besonderheite die gerade DIESEN Hyperraum betreffen ist die Anmessbarkeit des Hyperraumschattes über große Entfernungen möglich, so das ein RIFT-Schiff evtl. Kollisionen mit Hindernissen durch minimale Kurskorrekturen oder die Deaktivierung des Antriebs umghehen kann. DIe Schwierigkeit mit der Anmessbarkeit besteht nur für AUssenstehende die die Ankunft eines RIFT-SChiffes vorhersagen wollen. Gehen wir davon aus, das die genannte Bugwelle auch ein solcher Hyperraumschatten ist, so wäre der Punkt mit der größten Energiedichte (Maximale Stauchung der Distortionswellen) dieser Hyperraumwelle ein Punkt der exakt vor dem Schiff in Flugrichtung liegt.
    Geht man davon aus das der Antrieb beim Erreichen der Zielkoordinaten langsam herunter nivelliert wird, so könnte man diese abnehmende Höhe/Dichte der Bugwelle im Hyperraumschatten ebenfalls auswerten. Und damit zumindest erkennen ob und wann ein Schiff in den nächsten Minuten in der Nähe (weniger als eine AU) den RIFT Modus verlassen wird.

    Warum gibt es Anflugzonen?
    Es gibt einige USC-Regelungen – die übrigens auch durch automatische und in allen Sternenkarten verzeichnete Raumbojen kommuniziert werden – die sich über das Anflugprozedere auslassen. Schiffe müssen ihre Ankunft ankündigen, Zollklärung beantragen, Parkorbit oder Anflugdaten anfordern, Wartungsmassnahmen vorbereiten und nicht zuletzt die Waren an Bord an die Märkte bringen.

    Zweckmäßigerweise nähern sich Gäste einem Sonnensystem in Funkreichweite dieser „Raumfunkfeuer“ um Updates über die neuesten Regelungen bzgl. Handel und Verkehr ins Bordnetz zu laden. Die Funkfeuer geben Gefängniswelten, Raumschifffriedhöfe, Reliktstätten, etc). Die Bereiche in einem Kugelförmigen Raum von etwa 1 AU Ausdehnung um eine solche Boje gilt als neutrales oder nicht gesperrtes Gebiet. In diesem dürfen sich Schiffe je nach Status eines System eine gewisse Zeit aufhalten, selbst wenn das System komplett gesperrt wäre sind einige Stunden noch argumentierbar. Zumeist hilft einem jedoch eine bewaffnete Eskorte bei den Vorbereitungen für den Weiterflug.

    Diese Anflugzonen sind auch die Lotsen-PickUp-Zonen, in denen Lotsen an Bord gelangen, falls Anomalien, Sperrzonen oder Asteroidenfelder die Annäherung an einen Raumhafen erschweren oder lokale Regelungen die Anwesenheit eines Lotsen (oder eines Politoffiziers) an Bord erfordern. Sie entsprechen weitestgehend Deiner Idee, denke ich. Es gibt jedoch keine Verpflichtung ein System über diese Zonen anzufliegen. Viele Passagier- und Fracht-Linien fliegen Systeme Regelmäßig oder mit identischer Fracht an. Für diese sind Auto-Clearance Protokolle vorgesehen die mit bestimmten Anflugkorridoren verknüpft sind. Auch kann man natürlich „riskieren“ alle Regelungen einzuhalten ohne über eine Anflugzone in ein System einzudringen, der Skipper ist letztlich für evtl. Verstöße verantwortlich.

    FTL-Technologien in RIftRoamers

      Hyperraumantrieb (Sprungantrieb)
      RIFT-ANtrieb (Linearantrieb)
      Dimensionsantrieb (Wurmlochantrieb, Builder-Technik)
      Displacementantrieb (Deskriptorantrieb, MetaLords-Technik)
      Sternentore (stationärer Wurmlochantrieb, Builder-Technik)

    Alle diese Antriebe benutzen einen Hyperraum um zu funktionieren. Nach der bisherigen Theorie in RiftRoamers sind diese Hyperräume jedoch nicht identisch. Die Unterschiedlichen Technologieansätze bedienen sich jeweils anderer Hyperräume.

    Die Menschen kennen den Hyperraumsprungantrieb bereits am längsten. Dieser Hyperraum wird als Hyperraum 1. Ordnung (kurz HR1) bezeichnet. Er ist charakterisiert durch eine Lebensgefährliche Strahlung namens Xi-Strahlung.

    Der RIFT-Antrieb ist der Aktuelle FTL-Antireb der Mnschen. Er ist sicherer, billiger und moderner, aber nicht unbedingt schneller (man vergleiche heutige Kampfjets, wie z.B. den Eurofighter mit der SR71 aus den 70er Jahren: zweifellos ist der Eurofighter in fast allen Belangen „besser“, als die alte Dame, aber eines ist er nicht, er nicht schneller sondern viel langsamer als die SR71. Etwa um den Faktor 3). Der RIFT benutzt einen Hyperraum 2. Ordnung (HR2).

    Die Technologie der Tore ist nicht genau bekannt, aber man nimmt an diese nutzen auch einen Hyperraum, der vereinfacht als Hyperraum 3. Ordnung (HR3) bezeichnet wird.

    Der Dimensiondrive ist eine Erfindung von „Corroder“ für den „RiftRoamers – Dark Universe“ Plot (Arbeitstitel), der Den Raum quasi faltet und das Schiff durch die Falte an Ziel bringt. Das Schiff durchquert dabei den Zwischenraum der Falte welcher ebenfalls als Hyperraum angenommen wirt (4. Ordnung oder HR4 wäre die dann verwendete Bezeichnung, sofern Mensch den Antrieb Mal live erleben würde).

    Der Displacementantrieb nutzt eine Theorie namens Descriptortheorie nach der Molekulare Veränderungen in einem geeigneten Subraum große Veränderungen in den übergeordneten Räumen (Normalraum, Hyperraum) bewirken. Der Antrieb tauscht einfach ein gewisses identisch ausgedehntes Raumvolumen am Zielort mit dem Inhalt des Kraftfeldes des Antriebs vor Ort aus. Gemäß der Deskriptortheorie ist dazu lediglich der Austausch zweier Represänzmoleküle im Subraum erforderlich. Deren deskriptive (schreiben wir einfache beschreibende) Eigenschaften definieren die Ortsbezüge im Normalraum einfach neu.

    Die Deskriptortheorie geht jedoch auch noch so weit, das sie propagiert, jeder Subraum erzeuge oder definiere den darüberliegenden Raum. Der Subraum den Normalraum, der Normalraum den Hyperraum, der Hyperraum ggf. einen weiteren Hyperraum, etc. Es ist sicher vorteilhaft wenn in der Anwendungspraxis die gesamte Kette der Diskribtionsverbindungen vorab auf Unbedenklichkeit geprüft würde 😮

    Die Liste der Antriebsprinzipien ist in RiftRoamers nicht geschlossen! Andere Spezies können auch andere Antriebe haben. Ein solcher Antrieb ist in der Timeline in Form einer fremdartigen Begegnung erwähnt (Einzelreferenzen auf Fremdkontakte finden sich bei den Jahresangaben: 2104, 2112 ,2115, 2116, 2119, 2123, 2127, 2135, 2166, 2846 uns 3010 AD).

    Fremdartige Begegnungen sind nach wie vor eines der Hauptthemen von Riftroamers. Aus diesem Umstand entstand übrigens auch der ursprüngliche Name des Spiels: Alien Encounters.

    Push and Pull vs. Pull and Push
    Da (konstante) Energiefelder nach meinem äußerst bescheidenen und zudem beschränkten pysikalischen Grundwissen die Eigenschaft haben Homogenität anzustreben sollte der Aryconkonverter als Erzeuger des Feldes automatisch durch die Feldspannungen in der ungefähren Mitte des Feldes verbleiben, wenngleich sich das Feld durchaus in Tropfenform verzerren könnte.

    Ich editiere den Artikel später noch mit ergänzendem Material.

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