Welche Region darf es denn sein?

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Dieses Thema enthält 4 Antworten und 0 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Fred_Krug vor 4 Jahre, 3 Monate.

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  • #2338

    Fred_Krug
    Mitglied

    Hallo.
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    Ich grabe mich gerade durch das R³ (= RRR = RiftRoamersRegelwerk), um zu verstehen, welche Region wohl „am besten“ klappen könnte. Dabei bin ich jetzt auf folgende Gebiete gestoßen, die mein besonderes Augenmerk auf sich gezogen haben:
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    (1) Dawn Territory (Grenzbereich zu Cetadeani)
    (2) New Colonies Territory (Grenzbereich zur Antari Föderation)
    (3) Territorial League
    (4) Community of Independant Worlds
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    Von den Beschreibungen gefallen mir das Dawn Territory am meisten, weil abgesehen von der Kernwelt dieses Sektors die übrigen Planeten ein enormes Entwicklungs-Defizit aufweisen. Aufgrund ihrer Eigenschaften, Grenzsysteme zu sein, besteht zudem kein interstaller-strategisches Interesse, hier großartig zu investieren, was den Lebens- und Überlebenskampf der Menschen dort sehr viel schwieriger macht. Dadurch, dass mit dem Dawn-Pakt aus dem späten 26. Jahrhundert dieses Gebiet halbwegs isoliert bestand, kann zwar einerseits von regional- oder lokal gefestigten Strukturen gesprochen werden; aber gleichzeitig kann man davon ausgehen, dass hier andere Standards gelten als sonst in der USC üblich; der Wohlstand des Dawn Terriroties ist vor allem dem Handelsknotenpunkt auf Dawnfall zu verdanken, über den eine Haupthandelsroute zwischen der USC und den Cetadeani besteht. Aber wie wirkt sich diese wirtschaftliche Potenz auf die übrigen Planetensystem des Dawn Territory aus? Genau das richtige, für eine RiftRoamers Geschichte. NachteiL: Es sind nur eine Handvoll Sterne und Planetensysteme involviert, was sie vergleichsweise unattraktiv macht.
    Das New Colonies Territory erscheinen als großes Pendant zu dem Dawn Territory. Zentraler Vorteil gegenüber dem Dawn Territory dürfte sein, dass das New Colonies Territory aus knapp 40 Sternensystemen besteht, die noch dazu sehr unterschiedliche Entwicklungsstände aufweisen. Dadurch, dass sie auch nicht einer so restriktiven und durch Regionalismus und interstellar-strategische Politiken und Wirtschaftsinteressen geprägt sind, dürfte dieses Gebiet sehr einladend und vielseitig sein. Aber bietet diese „Offenheit“ und „Ungezwungenheit“ auf die nötige Spannung im Spiel?
    Die Community of Independant Worlds ist ein junges interstaller-politisches Gebilde, das ich nicht einschätzen kann. Aufgrund seiner jungen Geschichte einerseits und seinem Eingebettetsein zwischen großen menschlichen Fraktionen wie der FSA, der Solaris Föderation und schließlich der Territorialien League gehe ich davon aus, dass die CIW vor allem aus einem aus Unabhängigkeitsbestrebungen und Regionalismus (aka Nationalismus) hervorgehenden Gemeinwillen entstanden ist. Ich mag mich täuschen.
    Die Territorial League ist, glaube ich, die neutralste der vier benannten Optionen … Dazu fällt mir nichts so recht ein, was ich schreiben soll.
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    Was meint Ihr? Welche Regionen, wie sie im Regelwerk beschrieben sind, regen Eure Fantasie am ehesten an? Und in welcher Region wollen wir zu spielen anfangen? Nicht ausgeschlossen ist natürlich auch die Überlegung, in der sogenannten „Wild Frontier“ oder einem völlig neu ausgedachten Gebiet loszulegen …
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    Best wishes!
    Fred

    #2475

    imported_mirc
    Mitglied

    Das Dawn Territory: Ein um das Dawn System mit seiner Hauptwelt Dawnfall definiertes Raumgebiet mit nur sehr wenigen Systemen. Es bietet ausser Dawnfall nicht sehr viel ausser die Nähe zur FSA (Dhantorin Sektor), zur Territorial League (Pollux Sector) und ist Startpunkt des Coreward Trail, der Haupt Sprungroute zu den Kernwärtigen Regionen der Galaxis. 
    Perfekt für Abenteuer in Stile „to boldly go where no man has gone before“, aber auch für Händler im Firefly bzw. Serenity Stil. Weniger für Schmuggler, ausser man versucht etwas mit Artefakten, Alien Technologie oder Alien Drogen. Die Wege zu den nächsten Kernwelten als Abnehmer sind weit. Provinzwelten reichen aber als Abnehmer für das Angebot einer kleineren Crew.
    Zudem habe ich de Region nie wirklich interessant gefunden. Daher ist sie mein Favorit.
    Ich biete mich als Kartograph der Gruppe an und hoffe den Sektor anhand des Spiels mitzuentwickeln.

    #2476

    Fred_Krug
    Mitglied

    Hallo.
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    Hab‘ mir noch ein paar Gedanken zum Dawn Territorygemacht. Basierend auf aktuellen Sternendatenbanken und diese ins Verhältnis zum bisherigen Material für RiftRoamers gesetzt ergibt sich folgendes Bild:
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    Die Sterne mit den eingängigen Namen LTT 12202, GJ 1097, BD-02 2198, BD-03 2001 A und BD-03 2001 B, GJ 1099, BD+02 1729 und LTT 12076 machen das sogenannte Dawn Territory aus. Visualisiert man die Sterne mit ihren zur Zeit bekannten Koordinaten, so handelt es sich im Grunde um eine Art Sternenbändchen. Es liegt zwischen der USC und dem Sternenreich der Cetadeani und stellt einen wichtigen Knotenpunkt im intergalaktischen Verkehr dar.
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    Um die Sterne etwas „griffiger“ zu machen, habe ich die Systeme in derselben Reihenfolge wie oben auf diese Namen getauf:

    1. Crepusc – LTT 12202
    2. Tardasuto – GJ 1097
    3. Yichen BD-02 2198
    4. Dawn BD-03 2001 A
    5. Eveil BD-03 2001 B
    6. Kolo – GJ 1099
    7. Mancha – BD+02 1729
    8. Murk – LTT 12076

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    Acht Sterne? Besteht das Dawn Territory nicht nur aus sieben? Richtig. Aber: Eveil und Dawn sind ein Doppelsternsystem und zählen daher „wie eines“. Sie liegen gerade mal 0,09 Lichtjahre auseinander und sind sogar ähnlich groß.
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    Wie die jeweiligen Planetensysteme aussehen, werde ich noch mit Hilfe von mircs Materialien erstellen, wobei Dawn als solches schon gesetzt ist, auch wenn noch zu klären ist, ob das nun ein Klasse K oder Klasse G Stern ist. Diese Nebensächlichkeit dürfte für ein etwaiges Spielprojekt wohl ohne Bedeutung sein. 😎
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    Best wishes!
    Clem

    #2477

    imported_mirc
    Mitglied

    Vereinfachend kommt hinzu das bei mehrfachsternsystemen zumeist nur der Massereichere Stern ein System hat. Zudem hat ein Close Companion – also ein nahegelegener Begleitstern oft einen EInfluß auf das System der sich i veheerenden Umweltkatastrophen äussern könnte (aber nicht muss), so das ein Eigenname für den Begleiter auf jeden Fall kulturell erklärbar wäre. Meist der Name einer bösen Gottheit oder einer bösen Sagengestalt.

    #2478

    Fred_Krug
    Mitglied

    @mirc wrote:

    Vereinfachend kommt hinzu das bei mehrfachsternsystemen zumeist nur der Massereichere Stern ein System hat. Zudem hat ein Close Companion – also ein nahegelegener Begleitstern oft einen EInfluß auf das System der sich i veheerenden Umweltkatastrophen äussern könnte (aber nicht muss), so das ein Eigenname für den Begleiter auf jeden Fall kulturell erklärbar wäre. Meist der Name einer bösen Gottheit oder einer bösen Sagengestalt.

     Das ist bei Dawn schwierig. Denn nach der Sternendatenbank sind BD-03 A (Dawn) und BD-03 B ähnlich große Sterne gleicher Spektralklasse. Fraglich ist dabei auch, wie 0,09 Lichtjahre Abstand zueinander die jeweiligen Planetensysteme tasächlich beeinflussen würden. Dabei wäre zu berücksichtigen, dass Klasse K Sterne weniger Masse als unsere Sonne haben und damit wohl wahrscheinlich geringere Gravitation ausüber, oder nicht?

    #2479

    imported_mirc
    Mitglied

    Absolut. Danach würde sich bei der Akkretion der Planetenmasse in der Protosternsystem-Phase die Masse zufällig – idealisiert gleichmässig – in der Umlaufbahn der beiden Sterne ansammeln und verklumpen. Meine Einschätzung ware ein System mit eher wenigen Sternen, möglicherweise ohne Gasriese.
    0,09 Parsek sind etwa 18564 Astronomische Einheiten. Das ist weit weit draussen wenn man unser Sonnensystem zum Massstab nimmt.

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