Funktionsweise des interstellaren Funks

Ab TechIndex 10 gibt es in der USC den FTL Funk. Langsamer als die meisten Kurier-Schiffe, aber viel schneller als das Licht. Die Technik eignet sich um Nachrichten von der Hauptwelt eines Systems mit einem Sternentor per Datenfunk zu einer Relaystation in der unmittelbaren Nähe eines solchen Sternentores zu senden.

Alle Tore eines lokalen Segmentes des Tornetzwerks stehen permanent miteinander in Verbindung. Man kann per Funk nicht nur mit der anderen Seite der aktuellen Torverbindung, sondern mit allen „anderen Seiten“ aller im gleichen Segment zusammengefassten Tore gleichzeitig kommunizieren.

Das ganze funktioniert so ähnlich wie im LAN/Internet. Jedes Tor sendet sogar eine ID mit die eine Verifikation des Quellsystems ermöglicht. Allerdings sind die Funksignale durch die Tore „normalisiert“ so dass sie dennoch nicht leicht zu orten sind. Egal mit wieviel Leistung man hinein funkt, drüben kommt immer ein gleich starkes (schwaches) Signal heraus, dass bereits nach wenigen Lichtminuten von der Kosmischen Hintergrundstrahlung komplett überlagert/geschluckt wird. Es ist zudem mit nicht dechiffrierbaren Funksignalen versetzt, die möglicherweise von anderen Zivilisationen stammen oder Teil des Galaktischen Hintergrundrauschens sind. Durch die Normalisierung kann man natürliche Signale nicht von künstlich erzeugten unterscheiden. So gelangt eine schwer überschaubare Flut an Kommunikationsfetzen aus jedem Tor heraus in den lokalen Raum. Die Relaisstationen filtern daraus die codierten Signale des FTL Funknetzes heraus.

Die Triangulation neuer Tore ist zwar der Regelprozess für das Kartographieren neuer Tore, aber es ist ein mühsamer Prozess. Man muss bereits einen konkreten Verdacht haben, wo sich ein Tor befindet, um es genau zu lokalisieren.
Zwischen den Relaystationen besteht ein VPN-Äquivalent. Ebenso zwischen Relaystation und den verbundenen Bodenstationen oder FTL-Kommunikationssatelliten.

Natürlich können nur auf den bekannten Torverbindungen schnell Nachrichten verbreitet werden. Auch wenn diese Nachrichten in der Nähe aller umliegenden Tore empfangen werden könnten. Da die Signale ohne eine entsprechende Relaisstation nicht aufgefangen und weiter transportiert werden kann.

Heutzutage werden aberwitzige Datenmengen über diese Verbindungen transportiert. Zumindest die Bandbreite der Tore scheint unvegrenzt zu sein.