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Max Cruger war zusammen mit zwei Weggefährten – Carl Scott und Lee van der Verft – auf den Gibsonhöhen in einer Flugverbotszone unterwegs, um im Auftrag eines Klienten eine nicht näher definierte versiegelte Fracht duch unwegsames Gelände zu einem durch planetare Koordinaten definierten Bestimmungsort zu transporieren.

Der fusionsgetriebene Landcrawler schaffte in dem rauhen Terrain kaum 30 Klicks pro Stunde. Ein scharfer eisiger Wind fegt von der Gibsonebene herauf. Die Luft hier oben ist so klar das man hundert Kilometer weit entfernte Objekte deutlich und detailiert auf den Bildschirmen der Rundumkameras erkennen konnte.

Max erblickte den Speeder über dem Bergkamm der McAubry Range und beobachtete den Aero dabei, wie er in das weitläufige Tal einschwenkte durch das der Landcrawler gerade rumpelte. Der Anblick verhieß nichts Gutes und er rief laut: „Bogey auf zwei Uhr, 85 Clicks rapide Fallend. Carl, mach den SAM-Werfer klar. Das sieht nach Ärger aus.“

Roger Max, hab ihn. 65 Klicks fallend. Er hat uns aufgeschaltet.“

Das weinende Geräusch des Flugabwehr-Raketenwerfers auf dem Dach der Kommandosektion des insgesamt über 150m langen Kettenfahrzeuges hallte von den unverkleideten Wänden der großen Brücke zurück.

Plötzlich liefen die Elektromotoren aus. Begleitet von Kopfschmerz und heftiger Übelkeit fielen auf einen Schlag alle Geräte aus. Die Brückenbeleuchtung, alle Monitore, die Lüftung, einfach alles. Das einzige Geräusch war das Nachlaufen des Landcrawlers, der nach etwa 10 Metern zum Stillstand kam. Dann herrschte Stille.

„EMP!“ Stöhnte Lee aus dem Maschinenkontrollraum hinter der Brücke und begann die Abdeckung für die Kontrollarmaturen der GCM-Turbine zu lösen und den gekapselten Hilfsgenerator in Betrieb zu nehmen.

Die herannahende Rakete bemerkte niemand. Der Moment des Einschlags durch das Brückenfenster und die folgende Explosion verschmolzen mit der Wahrnehmung eines gleißenden Lichtblitzes und dem Gefühl als ob man aus der Ferne genau beobachtet wird. Noch bevor die Sinne einen Schmerz wahrnehmen konnten, empfing die drei Gefährten das schwarze Nichts.

Dunkelheit.

Stille.

Ein digitales Frequenzrauschen beginnt irgendwo weit, weit weg. Wird stärker. Gleich einem Tsunami – einer alles verschlingenden Riesenwelle – stürmen Milliarden von fremden Nervensignalen kreischend aus den Enden jeder einzelnen synaptischen Verästelung binnen weit weniger als einer Zehntelsekunde direkt in das Gehirn und entfachen ein gigantisches Neuronenfeuerwerk..

Herzschlag.

Das Blut rauscht in den Schläfen. Alles ist so fremd. So anders. So…

Vertraut?

Gleissendes Licht.

Schnell kneift Max die Augen zusammen. Er will zurück in die sichere Schwärze. Die Erinnerung setzt nur langsam ein. Er nimmt erneut den Moment wahr, in dem der EMP die Elektrik des Crawlers lahm gelegt hatte. Danach ist alles grau, unwirklich und überlagert von nur am Rande vertrauten körperlichen Signalen. Zu stark ist der physische Eindruck des Erwachens, als das er sich weiter auf den Vorfall konzentrieren könnte.

Ihm ist kalt, er ist naß – irgendeine schleimige Flüssigkeit benetzt seine Haut überall – und er hat eine Erektion. Dem Gefühl nach liegt er rücklings auf einer Metallbahre. In seinem Rücken sammelt sich die zähe Flüssigkeit. Im Hintergrund kann er das EKG-Geräusch eines MedScanners wahrnehmen. Bis auf die viel zu kühl eingestellte Lüftung ist es still.

Max zwingt sich die Augen wieder zu öffnen. Die anmutige Visage einer OP-Leuchte blickt grimmig auf ihn herab.

Der Raum hat den Charme eines Kellergewölbes. Mit einem etwas tauben Gefühl im Genick dreht max den Kopf leicht zur Seite. Links von ihm befindet sich eine medizinische Überwachungskonsole mit großem Wanddisplay zur Projektion von lebensgroßen medizinischen Scans des jeweiligen Patienten. Die Röntgen- und CT-Daten zeigen jedoch einen Mann von untersetzter Statur, und nicht ihn selbst.

Zu seiner rechten Seite befindet sich eine große polierte Metalltür, durch die bequem ein Krankenhausbett hindurch fahren konnte. Daneben eine Türkonsole die anzeigt, das die Tür verschlossen ist.

Herzrasen, ein leichtes Zittern in den Fingen und ein beklemmendes Gefühl in der Brust kündigen etwas an, das er schon seit langem überwunden glaubte. Wie eine Fehldiagnose zuckt ihm der Gedanke an eine Nokhakraut-Pfeife und als hätte eine Sucht ein schlechtes Gewissen an bestimmte Entziehungssymptome durch den Kopf.

Ein metallisches Einrastgeräusch gefolgt von einem leicht Zischen sind hinter sEinem Kopf zu hören.

Ein leichtes Schwindelgefühl und eine bleierne Müdigkeit empfangen Max übergangslos und er sinkt zurück in einen tiefen erholsamen Schlaf.

Ein Murmeln das sich nach und nach zu einer Unterhaltung auflöst ist das Erste Geräusch das Max beim Erwachen hört.

„Hat sich Patient 78-A08 bereits geregt?“ Eine dunkle Stimme die Max sogleich mit einem Arzt assoziiert.

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Max Cruger erwacht in einem neuen Wirt der neben einigen unangenehmen Angewohnheiten und der Sucht nach AntiAge augenscheinlich einem Vorgänger gehörte der einige sehr einflußreiche Feinde hat. Stichpunkte: Cloning, Piraten, Artefakte

Max Cruger war zusammen mit zwei Weggefährten – Carl Scott und Lee van der Verft – auf den Gibsonhöhen in einer Flugverbotszone unterwegs, um im Auftrag eines Klienten eine nicht näher definierte versiegelte Fracht duch unwegsames Gelände zu einem durch planetare Koordinaten definierten Bestimmungsort zu transporieren.

Der fusionsgetriebene Landcrawler schaffte in dem rauhen Terrain kaum 30 Klicks pro Stunde. Ein scharfer eisiger Wind fegt von der Gibsonebene herauf. Die Luft hier oben ist so klar das man hundert Kilometer weit entfernte Objekte deutlich und detailiert auf den Bildschirmen der Rundumkameras erkennen konnte.

Max erblickte den Speeder über dem Bergkamm der McAubry Range und beobachtete den Aero dabei, wie er in das weitläufige Tal einschwenkte durch das der Landcrawler gerade rumpelte. Der Anblick verhieß nichts Gutes und er rief laut: „Bogey auf zwei Uhr, 85 Clicks rapide Fallend. Carl, mach den SAM-Werfer klar. Das sieht nach Ärger aus.“

Roger Max, hab ihn. 65 Klicks fallend. Er hat uns aufgeschaltet.“

Das weinende Geräusch des Flugabwehr-Raketenwerfers auf dem Dach der Kommandosektion des insgesamt über 150m langen Kettenfahrzeuges hallte von den unverkleideten Wänden der großen Brücke zurück.

Plötzlich liefen die Elektromotoren aus. Begleitet von Kopfschmerz und heftiger Übelkeit fielen auf einen Schlag alle Geräte aus. Die Brückenbeleuchtung, alle Monitore, die Lüftung, einfach alles. Das einzige Geräusch war das Nachlaufen des Landcrawlers, der nach etwa 10 Metern zum Stillstand kam. Dann herrschte Stille.

„EMP!“ Stöhnte Lee aus dem Maschinenkontrollraum hinter der Brücke und begann die Abdeckung für die Kontrollarmaturen der GCM-Turbine zu lösen und den gekapselten Hilfsgenerator in Betrieb zu nehmen.

Die herannahende Rakete bemerkte niemand. Der Moment des Einschlags durch das Brückenfenster und die folgende Explosion verschmolzen mit der Wahrnehmung eines gleißenden Lichtblitzes und dem Gefühl als ob man aus der Ferne genau beobachtet wird. Noch bevor die Sinne einen Schmerz wahrnehmen konnten, empfing die drei Gefährten das schwarze Nichts.

Dunkelheit.

Stille.

Ein digitales Frequenzrauschen beginnt irgendwo weit, weit weg. Wird stärker. Gleich einem Tsunami – einer alles verschlingenden Riesenwelle – stürmen Milliarden von fremden Nervensignalen kreischend aus den Enden jeder einzelnen synaptischen Verästelung binnen weit weniger als einer Zehntelsekunde direkt in das Gehirn und entfachen ein gigantisches Neuronenfeuerwerk..

Herzschlag.

Das Blut rauscht in den Schläfen. Alles ist so fremd. So anders. So…

Vertraut?

Gleissendes Licht.

Schnell kneift Max die Augen zusammen. Er will zurück in die sichere Schwärze. Die Erinnerung setzt nur langsam ein. Er nimmt erneut den Moment wahr, in dem der EMP die Elektrik des Crawlers lahm gelegt hatte. Danach ist alles grau, unwirklich und überlagert von nur am Rande vertrauten körperlichen Signalen. Zu stark ist der physische Eindruck des Erwachens, als das er sich weiter auf den Vorfall konzentrieren könnte.

Ihm ist kalt, er ist naß – irgendeine schleimige Flüssigkeit benetzt seine Haut überall – und er hat eine Erektion. Dem Gefühl nach liegt er rücklings auf einer Metallbahre. In seinem Rücken sammelt sich die zähe Flüssigkeit. Im Hintergrund kann er das EKG-Geräusch eines MedScanners wahrnehmen. Bis auf die viel zu kühl eingestellte Lüftung ist es still.

Max zwingt sich die Augen wieder zu öffnen. Die anmutige Visage einer OP-Leuchte blickt grimmig auf ihn herab.

Der Raum hat den Charme eines Kellergewölbes. Mit einem etwas tauben Gefühl im Genick dreht max den Kopf leicht zur Seite. Links von ihm befindet sich eine medizinische Überwachungskonsole mit großem Wanddisplay zur Projektion von lebensgroßen medizinischen Scans des jeweiligen Patienten. Die Röntgen- und CT-Daten zeigen jedoch einen Mann von untersetzter Statur, und nicht ihn selbst.

Zu seiner rechten Seite befindet sich eine große polierte Metalltür, durch die bequem ein Krankenhausbett hindurch fahren konnte. Daneben eine Türkonsole die anzeigt, das die Tür verschlossen ist.

Herzrasen, ein leichtes Zittern in den Fingen und ein beklemmendes Gefühl in der Brust kündigen etwas an, das er schon seit langem überwunden glaubte. Wie eine Fehldiagnose zuckt ihm der Gedanke an eine Nokhakraut-Pfeife und als hätte eine Sucht ein schlechtes Gewissen an bestimmte Entziehungssymptome durch den Kopf.

Ein metallisches Einrastgeräusch gefolgt von einem leicht Zischen sind hinter sEinem Kopf zu hören.

Ein leichtes Schwindelgefühl und eine bleierne Müdigkeit empfangen Max übergangslos und er sinkt zurück in einen tiefen erholsamen Schlaf.

Ein Murmeln das sich nach und nach zu einer Unterhaltung auflöst ist das Erste Geräusch das Max beim Erwachen hört.

„Hat sich Patient 78-A08 bereits geregt?“ Eine dunkle Stimme die Max sogleich mit einem Arzt assoziiert.

„Er war vor 2 Stunden für einige Minuten wach, nur Minuten nach der Extraktion.“ Eine weiche weibliche Stimme.

„Und die anderen Beiden?“

„09-G67 ist noch in der Verifikation. 45-K10 hatte nur ein unvollständiges Image. Die NRU ist noch mit der Rekobstruktion beschäftigt.“ Die weibliche Stimme hat sich an sein Ohr angenähert.

„Er wacht gerade auf.“

Eine Hand legte sich auf seine unbedeckte Schulter.

>“Mr. Cruger? Können Sie mich verstehen? Mein Name ist Dr. Lana Deverau.“

„Angenehm!“ krächzte Max und traute seinen Ohren kaum als er die fremde Stimme wahr nimmt. „Wo bin ich?“

„Guten Abend Mr. Cruger, mein Name ist Prof. Phillip Marcus. Sie befinden sich in der DIM Reanimation Unit des Gibson Naval Hospital. Willkommen zurück.“ der Doc klingt fast schon etwas gelangweilt.

Max öffnet die Augen und blickt durch eine ungefasste Brille in die braunen Augen einer etwa 30 Jahre alten attraktiven Frau. Max dreht den Kopf in di Richtung aus der die letzten Worte kamen und erblickte einen dunkelhäutigen, grobschlächtigen Mann mit Glatze, Kinnbart und ein3m traditionellen altaranischen Familien-Tatoo im Gesicht. Seine wasserhellen Augen blickten unbeeindruckt auf Max hinab.

„Wir werden noch ein paar Tests durchführen um das Emotaktile Feedback ihres neuen Wirtes einzustellen und dann können sie sich dem Papierkram widmen.“

Ein Wirt. Das war es also, die Suchtanzeichen.

„Er war vor 2 Stunden für einige Minuten wach, nur Minuten nach der Extraktion.“ Eine weiche weibliche Stimme.

 

„Und die anderen Beiden?“

„09-G67 ist noch in der Verifikation. 45-K10 hatte nur ein unvollständiges Image. Die NRU ist noch mit der Rekobstruktion beschäftigt.“ Die weibliche Stimme hat sich an sein Ohr angenähert.

„Er wacht gerade auf.“

Eine Hand legte sich auf seine unbedeckte Schulter.

>“Mr. Cruger? Können Sie mich verstehen? Mein Name ist Dr. Lana Deverau.“

„Angenehm!“ krächzte Max und traute seinen Ohren kaum als er die fremde Stimme wahr nimmt. „Wo bin ich?“

„Guten Abend Mr. Cruger, mein Name ist Prof. Phillip Marcus. Sie befinden sich in der DIM Reanimation Unit des Gibson Naval Hospital. Willkommen zurück.“ der Doc klingt fast schon etwas gelangweilt.

Max öffnet die Augen und blickt durch eine ungefasste Brille in die braunen Augen einer etwa 30 Jahre alten attraktiven Frau. Max dreht den Kopf in di Richtung aus der die letzten Worte kamen und erblickte einen dunkelhäutigen, grobschlächtigen Mann mit Glatze, Kinnbart und ein3m traditionellen altaranischen Familien-Tatoo im Gesicht. Seine wasserhellen Augen blickten unbeeindruckt auf Max hinab.

„Wir werden noch ein paar Tests durchführen um das Emotaktile Feedback ihres neuen Wirtes einzustellen und dann können sie sich dem Papierkram widmen.“

Ein Wirt. Das war es also, die Suchtanzeichen.

Copyright 1991-2013: Mads Arkholm

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