Die Spanish Main erhielt ihren Namen durch die ersten Freihändler, welche die Versorgungsrouten von Omicron2 Eridani über Starbase 46 in die Tiefen des unerforschten Raumes außerhalb der Grenzen der USC bereisten. Diese damaligen Handelsrouten verbanden die Systeme, welche die „Compagnia de Alcaraz“ (CdA), ein multistellares Bergbauunternehmen, für ihre Abbauvorhaben besiedelte.

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Folgende Systeme zählten zu jener Zeit zur „Spanish Main“: Badajoz, Costa Vasca, Costa Dorada, Cartaghena, Capella, Arranda de Duerro und Torrecilla. Zudem wurden im Zuge des Aufschwungs in diesem Gebiet noch die Systeme Pi3 Orionis, Zeta Doradus, Lambda Aurigae, Wolf 1539, DM +21587 (später Tingerhove), G7-17 (später Domar), DM -7699 (später Carax), Wolf 219, DM +25613 (später Tiko) und G5-43 (später Caribo) kartographiert und zur Besiedlung frei gegeben.

Das Tingerhove System stellte später den äußersten Punkt der Spanish Main dar. Dies lag sowohl an den Expansionsplänen des CdA Konzerns, als auch an dem bestimmten Auftreten eines Cas’Tari Händlers namens Brôk’Mál Tiko. Er beanspruchte kurzerhand das System DM +25613, welches nach ihm benannt wurde.

Tiko war der erste Alien mit dem die Menschen je Handel trieben, er war der erste Alien. Der einen Menschen über den Tisch zog und er war zudem unermesslich reich, nach menschlichen Gesichtspunkten. Tiko gehörte ein einflussreiches Cas’Tari Unternehmen und eine ganze Flotte von – nebenbei bemerkt ziemlich gut bewaffneten – Handelsschiffen. Der Raum jenseits der Spanish Main heißt noch heute Tiko-Sektor.

Systemliste der Spanish Main

Name Spect. Koordinaten (x|y|z) -Tor Abstand (ly) Strecke (ly)

Omicron2 Eridani K1V +07,0 | +14,0 | -02,2 0,0 0,0

Starbase 45 n/a +11,8 | +17,4 | +31,1 33,7 33,7

Badajoz M5V +11,6 | +22,2 | +32,7 5,1 38,8

Costa Vasca K5V +10,9 | +22,0 | -33.2 65,9 104,7

Costa Dorada M7V +09,9 | +23,2 | +21,0 54,2 158,7

Cartaghena M2V +07,7 | +26,5 | +32,7 12,4 171,3

Capella A/B G8III/F5III +06,1 | +29,5 | +31,2 ☼ 3,7 175,0

Arranda de Duerro M2V +10,8 | +29,8 | +10,8 20,9 195,9

Torrecilla M1VI +17,32 | +32,6 | +24,6 ☼ 157 211,6

Pi3 Orionis F6V +7,9 | +24,78 | +3,24

El Dorado, Zeta Doradus F7V +4,81 | +19,86 | -32,04 ☼

Lambda Aurigae, Ashuan, Al Hurr, BD+39 1248 G1V (Extra USC, non aligned, USC claimed) +5,59 | +31,05 | +26,57 ☼

Nala’Fando, Wolf 1539 M0V ( Tiko-Sektor, Cas’Tari Space ) +11,47 | +37,56 | +26,57

Tingerhove (BD+04 701) F8V +14,63 | +35,41 | +3,55 ☼ (->Torrecilla)

Domar, LTT 11502 M2V +12,6 | +35,3 | +19,7

Carax, BD+25 613 K6V +23,48 | +35,59 | +21,0

Wolf 219 (Spectral dQ8?) +31,2 | +45,3 | +18,2 ☼

Tiko, Lowne 1 (Tiko-Sektor, Cas’Tari Space) M6V (CAS) +18,4 | +39,7 | +15,4 ☼

Caribo, Steph 497 ( Tiko-Sektor, Cas’Tari Space ) M1V (CAS) +17,4 | +44,7 | -1,2

Moriga, Ross 41 M4V (TL) +3,89 | 27,68 | 4,75

Bemerkung: ☼-Tor = Sternentor vorhanden?, Abstand (ly) = Distanz zum nächsten System in der Liste, Strecke (ly) = Akkumulierte Distanz vom Startpunkt der Spanish Main.

Badjoz

Dieser durchschnittlich helle, rote Hauptreihenstern wird von einer einzigen Welt1, einem Asteroitengürtel und einem großen Gasgiganten umkreist. Es existieren weitreichende Abbauunternehmungen im Badajoz Belt, mit einer Bergbau-Versorgungsstation, sowie einer Pleasuretown2 auf dem größten Asteroiten Orelode. Dieser Ort der Zerstreuung trägt bezeichnenderweise den Namen Orelod City und wird von ungefähr 200000 Menschen bewohnt. Orelode besitzt einen Klasse 3 Raumhafen.

Auf der Oberfläche der einzigen Welt des Systems – Badajoz – graben sich lediglich hunderte von AMCERMs durch die Kontinente, wobei sie Rohstoffe abbauen und Raffinieren. Die Welt selbst ist eine mit 18000 Kilometern Durchmesser große und bei durchschnittlich etwa 6 Grad Celsius sehr kalte Wüstenwelt, mit eisfreien Regionen in Äquatornähe, wo sich die Abbauarbeiten konzentrieren. Jegliches Wasser auf Badajoz existiert in gefrohrenem Zustand und ist in den riesigen Eisebenen der beiden Hemisphären gebunden.

Die einzige nennenswerte Siedlung auf der Oberfläche nimmt den großen Teil eines der Hochplateaus in Äquatornähe ein und nennt sich Bartorstown und wird derzeit von nur knapp 12000 Siedlern bewohnt. Dort befindet sich ein Klasse 2 Raumhafen.

Eines der Interessanteren Merkmale des Systems ist das einzige Sternentor das zwei Welten innerhalb der Spanish Main miteinander verbindtet. Es bhildet eine Brücke zum Costa Vasca System, das sich etwa 66 Lichtjahre3 von Badajoz entfernt befindet.

Costa Vasca

Dieser durchschnittlich helle, orange Hauptreihenstern wird von einer großen Zahl Planeten – insgesamt 18 Planetenorbits – umkreist. Die beiden sonnennächsten Planten sind heiße Felsplaneten, Nummer 3 und 4 sind einigermaßen besiedelbar, gefolgt von zwei Asteroitengürteln auf den Orbits 5 und 6. Weiter außen folgt nun eine Gruppe von sechst kleinen Gasriesen, einem großen Gasriesen, zwei mittleren Gasriesen sowie einem weiteren kleinen Gasriesen und zwei Eisplaneten die den Rest des äußeren Systems bilden.

Zwischen dem äußeren Gürtel und dem innen gelegenen Gasriesen befindet sich das Sternentor des Systems, welches ein Ende des V-Tunnels zwischen Badjoz und Costa Vasca bildet. Es ist insofern bedeutsam, als das es das einzige bisher entdeckte Sternentor ist das sich auf einem Orbit um den Stern befindet und nicht Oberhalb oder unterhalb des Sterns. Nahe dieses Sternentors befindet sich die einzige je von Menschen gefundenen und betretene Builder-Station. Der gesamte Stationskomplex war verlassen und nahezu leergeräumt, so das sich dort keinerlei Buildertechnologie erforschen ließ. Allerdings formte die leere Hülle den idealen Ausgangspunkt für eine Große Raumstation in diese Raumgebiet: New Caracas.

New Caracas ist die am häufigsten besuchte Siedlung der Spanish Main, hauptsächlich aufgrund ihrer Treibstoffraffinerien, die die Eisasteroiden des Venezuela Gürtels und der Ringe der inneren Gasgiganten kostenfrei zu rafinierten Wasserstoff raffinierten. Diese Raffinerien sind Relikte aus der Builder Zeit und funktionieren wie der Rest der Station durch eine unbekannte und noch nicht aufgefundenen Energiequelle. Trotz der vorherrschenden Meinung der lokalen Wissenschaftler, denen zufolge selbst die Lebenserhaltungssysteme der Station noch funktionsfähig sein sollten, haben es die Betrieber nicht fertig gebracht davon zu profitieren. Einzig die Energieversorgung ist für die Bewohner uneingeschränkt nutzbar und versorgt die Station seit etwa 300 Jahren wartungsfrei mit Energie. New Caracas besitzt einen Raumhafen der Klasse 1.

Nahezu jeder Frachterkapitän der diese Route bereist wird von dem Slogan das Systems angelockt: Besuchen Sie New Caracas – Niedrige Dock-Gebühren, Kostenfreier Treibstoff und jegliche Dienste die Sie sich wünschen können.

Neben New Caracas befinden sich im System weitreichende Asteroitenabbau-Projekte von denen ein stetiger Strom Robot-Frachter die Versorgung der Station sicherstellt. Die beiden besiedelbaren Planeten wurden der Compagnia de Alacars (CdA) zuerkannt, die diese unter Quarantäne stellte und damit jeglichen Reiseverkehr dorthin unterband. Die Gründe für die Sperrung dieser Planeten sind nicht näher bekannt. Gerüchten zufolge soll es dort weitere Builder-Relikte geben die sich der Konzern sichert. Offiziell ist die dortige Atmosphäre stark verseucht und korrosiv, was jedoch Spektrometeranalysen nicht bestätigen können.

Costa Dorada

Bei diesem System handelt es sich lediglich um ein unbedeutendes System auf der Spanish Main. Eine einzelne Wasserwelt umkreis ihren dunklen, roten Haupreihenstern. Unter ihrem intensiv roten Himmel auf dem einzigen nadelförmigen Kontinent namens El Dorado, umgeben von den grau erscheinenden Fluten des planetenumspannenden Ozeans befindet sich der Raumhafen El Dorado.

Der Raumhafen – eine Klasse 3 Installation – wird von eine 22000 Einwohner zählenden Küstenstadt umgeben, deren Bewohner hauptsächlich vom Fischfang und Aquafarming leben. Es existieren einige Offshore Wasserstoff Raffinerien, deren Erzeugnisse hauptsächlich der lokalen Industrie zu gute Kommen. Hauptexportgüter sind Meersfrüchte aller Art. Insgesamt handelt es sich um einen langweiligen Ort, dessen unangenehmes Aroma kaum zum Tourismus einlädt. Einige Besucher mögen den Himmel, sagt man.

Cartaghena

Wenn Coasta Dorada als Langweiliges System gilt, so ist Cartaghena das genaue Gegenteil davon. Ein Pfuhl von Kriminellen, Prostituierten Soldaten, Bettlern, Abschaum, Touristen, Bergläuten, Scouts, Freibeutern, und Aliens. Ja, richtig gelesen! Aliens. Okay, nicht die wirklich bizzarren aus dem TriD, aber humanoide mit seltsamen Nasen, spitzen Ohren und einer Stirn die aussieht wie ein Miniaturdiorame das Grand Canyon in Arizona/Terra. Heutzutage sprechen sie bereits flüssig ConAnglic, aber sie bevorzugen normalerweise diese guturale, seltsame Sprache ihrer Spezies.

Dargossianer nennen sie sich und sie leben in sehr fortschrittlichen Städten, die sich durchaus technologisch auf dem Niveau der USC Provinzwelten befinden. Nichts desto trotz besitzen sie keine Raumfahrt. As Teil ihrer Geschichte erwähnen sie ein Datum welches kaum 10 Jahre vor der Besiedlung durch die Menschen liegt, an dem sie durch ein Raumschiff des Galaktischen Bundes dort abgesetzt worden wären. Da sie jedoch kein Raumreisendes Volk sind haben sie keine Idee darüber woher sie kommen und wie lange sie von dort aus unterwegs waren.

Die Hauptsiedlung des Planeten – sein Name ist Barranquilla – ist Cartaghena City, eine brodelnde Startown die sich rund um einen Klasse 3 Raumhafen angesiedelt hat.

Capella

Da sind wir nun angekommen im Capella System. Capella Prime und sein Begleiter sind zwei beeindruckende Sterne, sogenannte Überriesen. Capella A ist eine dunkle gelbe Riesensonne, während Capella B eine durchschnittlich helle gelb-weiße Sonne ist. Beide werden von einem Asteroitengürtel und zwei überschweren Gasgiganten umkreist. Den äußersten – vierten – Orbit okkupiert ein kleiner Felsplanet ohne weitere Bedeutung.

Das Capella System ist eigentlich Sperrgebiet. Vom Moment des Systemeinflugs bis zum verlassen des Systems werden Raumschiffe von Fightern der USC Navy, genauer der Confederated Border Guards geleitet. Es existiert ein ausgemusterter Flottenträger der hier als Raumstation und somit Klasse 3 Raumhafen dient. Auf diesem haben durchreisende Schiffe das Recht kostenfrei zu Docken, günstig aufzutanken und vorzugsweise unmittelbar nach dem Bunkern wieder zu verschwinden. Ein längerer als unbedingt notwendiger Aufenthalt wird nicht toleriert.

Arranda de Duerro

Im Orbit des hellen roten Hauptreihensterns befindet sich eine kleine Erdähnliche Welt mit dem Namen Tarazona. Die Welt sieht so aus und fühlt sich so an wie die antike Erde und ist hier in diesem Raumsektor der Territorial League der Erde am nächsten kommende Planet. Er ist ein weing kleiner und ein wenig kälter, aber dennoch die Beste Entsprechung der guten alten Erde am Rande der USC. Das heißt, sie wäre es, wenn es nicht die Sporen gäbe. Winzige Pflanzensporen werden vom Wind transportiert und finden sich überall auf dem Planeten wieder. Sie dringen in Ihre Lunge ein, nisten sich dort ein und beginnen zu mutieren. Im Regelfall sind Sie schneller Tod als sie es bemerken.

Hüten sie sich vor der Atmosphäre und tragen sie immer und an jedem Ort eine Gesichts-Schutzmaske und nehmen Sie diese niemals ab bevor sie sich im Inneren einer Station befinden. Seien sie jedoch nicht zu vorschnell diese Sporen zu verdammen. Sie sind eine der Grundstoffe die für die Herstellung von AntiAge Medikamenten benötigt werden und daher äußerst wertvoll. Tarazonas Oberfläche ist geprägt von Turmartigen Filteranlagen die diese Sporen aus der Atmosphäre gewinnen, reinigen und für den Export in die Kernregion einlagern. Es ist der einzige Export des Planeten, denn nach einem Gesetz von 2479 AD steht jede Welt die in der Lage ist die USC mit den Rohstoffen für die Herstellung von AntiAge zu versorgen unter besonderm Schutz. Dort ist der Bergbau, Forst- und Landwirtschaft, sowie Industrieanlagen nicht freigegeben, da das Biosystem dieser Welten als unglaublich wertvoll für die Menschheit eingestuft ist.

Selbstredend ist auf einem solchen Planeten für einen Händler nicht viel zu erwirtschaften und die einzige Siedlung mit ihren nicht ganz 5000 Einwohnern nennt sich der Einfachheit halber wie der Planet selbst Tarazona. Nahe dem Äquator gelegen besitzt diese Stadt einen Klasse 3 Raumhafen auf dem die Wartungskosten und Landegebüren von Trampfrachterpiloten als sehr unfair bestätigt worden sind.

Torrecilla

Dies war bis ins Jahr 2575 AD der äußerste Aussenposten der USC. Die letzte Menschliche Kolonie vor dem Unbekannten. Nach Torrecilla kam lange Zeit nichts als das pure Abenteuer. Die einzige Siedlung – Torrecilla – befindet sich auf einem der größeren Monde des einzigen Planeten dieses Systems, einem kleinen Gasriesen. Dort befindet sich eine im Ausbau befindliche Klasse 3 Installation, was ein starker Indikator dafür ist das irgenjemand hier weiteres Potenzial sieht.

Stellen Sie sich eine Stadt aus niedrigen Betongebäuden in mitten einer Sandebene vor, eine Betonlandefläche neben dem Größten Gebäude des Planeten, dem NavTower. Dort findet der Reisende auch nocht eine blühende Startown mit Bars und Restaurants, sowie Lagerschuppen.

Torrecilla wir wie andere wüstenreiche Welten auch vom AMCERMS durchkämmt die aus dem lockeren Sandboden Kristalle und Erze wie Acronit heraus sieben und im Anschluß verarbeiten und transportfähig einlagern. Es gibt keine echte Touristenattraktion in diesem System, wohlgleich allein die Tatsache das es sich bei diesem System viele Jahre lang um das entfernteste System von Solaris war (obwohl nur etwa 34,4 Lichtjahre vom Startpunkt der Main entfernt) für einen geringen Zustrom an Besuchern geführt hat.

Es gibt eine gigangtischeAnzahl an Abenteueren die sich augenscheinlich nur dafür interessieren, wie sie sie das System so schnell wie möglich in kernwärtiger Richtung wieder varlassen zu können.

Neben Bars, Pubs, Lagerhäusern und ungefähr 415000 Einwohnern, hat diese Welt nicht viel zu bieten. Und die größte Atteraktion ist ein Weltraumfriedhof im Asteroitengürtel, der dem System den Beinahmen „größter Schrottplatz vor der Unendlichkeit“ eingebracht hatte.

Tingerhove

Das heute letzte System vor der FreeZone zwischen der Spanish Main und den Cas’Tari nennt sich Tingerhove. Das letzte System überhaupt würde so manch einer behaupten. Eine kalte Gartenwelt mir etwa 60% Wasseranteil und oft scharfem peitschenen Regen als vorherrschende Witterungsbedingungen.

Die Hauptsielung ist Townsend, eine kleine Stadt bei der man an jedem Punkt der City das Gefühl hat am Stadtrand zu stehen. Der Raumhafen hat bestenfalls eine Klasse3 Eingruppittung.

1   Welt = Besiedelter Planet

2   Pleasuretown = Vergnügungsort

3   66 Lichtjahre entsprechen ungefährt 20 Parsek (1 Parsek = 3,26 Lichtjahre)