Haist ist die Zentralwelt der Cetadeani. Das System selbst ist stark befestigt und durch weitere Tricks geschützt. Interessant ist, das Besucher der Bibliothek zu einem kleinen Mond am Rande des Systems gebracht werden und von dort per Materie Transmitter in die Empfangshalle der fensterlosen Bibliothek gebracht werden.

Es ist nicht bekannt ob die Bibliothek einen oberirdischen Zugang hat oder überhaupt auf diesem Mond liegt. Im Hinblick der Transmitter-Technologie die den Cetadeani hier zur Verfügung steht muss man nicht einmal davon ausgehen, das sich die Bibliothek überhaupt im Haist-System befindet. Jeder der den Transmitter betritt, betritt diesen einzeln und ohne Ausrüstung. Er wird gebeten sich zu entkleiden und seine Kleider in einen speziellen auf sein genetisches Muster kodierten Behälter zu legen.

Auf der anderen Seite wird er in einer Kammer empfangen, welche in den Stein eines Berges gehauen scheint. Auf einer Art Altar bzw. Steinbank liegt eine helle Tunika in der Größe des Besuchers, daneben liegt ein Info-Pad (eine Art Reiseführer durch die Anlage).

Sobald der Reisende durch die einzige Tür des Raumes in den Großen Saal tritt kann er sich völlig frei bewegen.

Im Inneren finden sich Teppiche an Boden und Wänden, die Decken sind mit kunstvoll verzierten Schals verkleidet und das licht entstammt antik wirkenden Deckenflutern und Kronleuchtern. Es herrscht eine Gedämpfte Atmosphäre, der Führer spricht über ein telepathisches Interface mit dem Träger. Die Stimme ist sanft, unaufdringlich und klar. Sie stellt sich als „Persönlicher Bibliothekar“ vor und bietet an auf einen beliebigen Rufnamen zu reagieren. Der Bibliothekar informiert den träger das er alles Wissen das der Träger einzusehen wünscht für ihn speichert und auf späteren Abruf verfügbar hält. Der Bibliothekar ist zum verbleib beim Träger bestimmt. Er ist auf dessen Genmuster kodiert und kann nur von ihm genutzt werden. Die Speicherkapazität ist nicht bekannt, aber sie wird nur ein Bruchteil der Informationen aufnehmen können, die in der Bibliothek vorgehalten sind.

In der Bibliothek existieren auf sehr alte Schriftrollen, von denen einige noch nicht digitalisiert sind. An diese Informationen kommt man Anfangs nicht heran. Erst wenn man über Jahre die Bibliothek genutzt hat und über den Bibliothekar seiner Rechercheergebnisse der Bibliothek zurück gegeben hat (dies ist die Bezahlung für die Nutzung), kommt man an die sehr alten Aufzeichnungen heran. Aufzeichnungen aus der Zeit der Meta-Lords und des Alten Imperiums vor mehr als 25.000 Jahren.

Der Bibliothekar ist eine BlackBox. Er ist als Amulett konstruiert, das sich wie ein Schmuckstück oder eine Erkennungsmarke tragen läßt. Er führt bei jedem Besuch einen Datenabgleich mit dem Bestand der Bibliothek durch die den gespeicherten Informationsumfang auf Schlüssigkeit und Falschinformationen prüft und diese Korrekturen gleich an den Bibliothekar weiter gibt. Alle zusätzlichen Arbeiten sind auch als solche gekennzeichnet.

Die Bibliothek steht allen Bürgern des Galaktischen Bundes offen. Den Dhor’Gondar und den Morlorn ist der Zugang offenbar verwehrt, denn keiner dieser Spezies ist dort je gesehen worden.