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  • #2247
    imported_mirc
    Mitglied

    Sub-Kategorie: Ausrüstung

    Ein AutoDoc System stellt – wie der Name bereits suggestiert – ein vollautomatisches medizinisches Versorgungssystem dar, einen automatischen Doktor. Das System besteht im Wesentlichen aus einem hermetisch verschließbaren Behälter in den der Patient gelegt wird und der die mechanischen Apparaturen für die Behandlung des Patienten beherbergt. Der Behälter wird umgangssprachlich häufig als Splattertank bezeichnet, da die Beobachtung des Behandlungsvorgangs auch äußerst blutige Operationen nicht verbirgt. Die meißten Tanks sind mit einer blickdicht polarisierbaren Haube ausgestattet.

    Der Tank ist etwa 3 Meter lang, 1,5 Meter hoch, ungefähr 1 Meter breit und wiegt annähernd 250 Kilogramm. Am Kopfende befindet sich der Großteil der Armaturen, dort ist an der Außenseite der Anschluß an den AutoMedical AI-Controller. Die Liegefläche im Inneren ist etwa 2,5 Meter lang. Unter der Behandlungsfläche befinden sich Behälter in denen Medikamente, Behandlungsmaterial und evtl. Nanobots eingesetzt werden.

    Der Behandlungstank ist mittels spezieller OptoGel-Verbindung an einen AutoMedical AI-Controller angeschlossen. Dieser Rechnerblock kann bis zu 10 AutoDoc Vaults ansteuern und kontrollieren. Mindest ein AutoMedical AI-Controller wird benötigt wenn ein AutoDoc-System installiert wird. Normalerweise werden die AutoDoc Vaults gleichmäßig auf die vorhandenen AutoMedical AI-Controller verteilt

    Ein AutoDoc-System ist in der Lage einen stabilisierten Patienten zu behandeln. Ein nicht stabilisierter Patient wird zunächst stabilisiert. Im Misserfolgsfall wird der Patient in Stasis versetzt und ein Broadcast auf dem Medical Channel des lokalen Kommunikationsnetzes abgesetzt. Die Behandlungsdauer richtet sich nach der schwere der Verletzungen oder Krankheiten.

    Spieltechnisch kann ein AutoDoc Patienten bei denen eines der drei relevanten Attribute (STR, KON, INT) auf Null ist behandelt werden. Sind zwei der genannten Attribute auf Null wird der Patient in Stasis versetzt. Sind alle drei der genannten Attribute bei Null so ist der Patient (analog Spielregeln) nicht mehr am Leben.


    AutoMedical AI Controller
    Volumen: 3,4 kl, LxBxH: 1,5 x 1,5 x 1,5m, Masse: 400kg, Kosten: 400.000,- Credit
    Skill: Chirurgie 65, Diagnose 75, EMT/ 1. Hilfe 75

    AutoMedical Vault
    Volumen: 4,5 kl, LxBxH: 3,0 x 1,0 x 1,5m, Masse: 250kg, Kosten: 100.000,- Credit
    Skill-Bonus: Chirurgie +15

    Basic Medical Vault
    Volumen: 4,5 kl, LxBxH: 3,0 x 1,0 x 1,5m, Masse: 200kg, Kosten: 30.000,- Credit, keine Stasisfunktion
    Skill-Bonus: Chirurgie +5
    #2386
    Fred_Krug
    Mitglied

    Hey.

    Heißes Teil. Ich vermute fast, dass theoretische jedes Raumschiff so ein Ding haben kann – selbst kleinste Shuttle (etwa für Krankentransporte).

    Fragen:
    1. Kann sich ein Arzt über die Vault auf den SplatterTank aufschalten und diesem quasi als Masteruser Befehle bzw. Befehlsvarianten auftragen?
    2. Du hast geschrieben, dass der SplatterTank bei stabilisierten Patienten zur Anwendung kommt. Daraus ziehe ich den Schluss, dass der SplatterTank „lediglich“ die Krankenschwester-Rolle einnimmt. Wie sieht es mit (geringfügigen) medizinischen Eingriffen (Nähte erneuern, Sonden einführen, Ultraschalluntersuchungen etc.) aus? Und kann ein Patient mit einem SplatterTank auch stabilisiert werden, wenn ja, wie?

    Viele Grüße
    Fred

    #2387
    imported_mirc
    Mitglied

    Hi Fred

    jo, heißes Teil. Also die Antwort auf die 2. Frage nach (nicht) stabilisierten Patienten ist quasi im Folgesatz enthalten, wenn auch die Deutlichkeit verbesserungswürdig ist.

    Ein AutoDoc-System ist in der Lage einen stabilisierten Patienten zu behandeln. Ein nicht stabilisierter Patient wird zunächst stabilisiert. Im Misserfolgsfall wird der Patient in Stasis versetzt und ein Broadcast auf dem Medical Channel des lokalen Kommunikationsnetzes abgesetzt.

    Das Prozedere sieht vor, das die normale Behandlung an einem stabilisierten Patienten erfolgt. Effektiv bedeutet das spieltechnisch das der Pateint ob mit oder ohne AutoDoc bei geeigneter medizinischer Versorgung ohnehin von alleine gesund werden könnte. Der AutoDoc hilft hier nur. Per Definition tritt beim nicht stabilisierten Patienten keine Wundheilung sondern eine Wunddeklination ein. Der Zustand des Patienten verschlechtert sich aufgrund seiner Verletzungen bis hin zum Tod.

    Spieltechnisch ist ein zweiter Skillwurf (GM-Job) je zu stabilisierender Wunde nötig, was die Genesungschancen verschlechtern könnte. Ist auch nur eine Verletzung des Patienten nicht versorgt – (weiterer) Blutverlust ist die häufigste Ursache für die Folgen der Wunddeklination – so besteht das Risiko das der Patient an seinen Verletzungen sterben kann. Um dies im Notfall zu vermeiden leitet das AutoDoc System ggf. die Stasis ein, bis eine vollwertige medizinische Versorgung erfolgen kann.

    Die Spieler können also ihre Verletzten Kameraden in den Splatter-Tank werfen, auf „Start“ drücken und sich um die Kolateralschäden kümmern. Der Autodoc ist effektiv ein vollwertiger Arzt mit einem Limit beim Skill-Level. Er ist eben nur ein normaler Arzt, Chirurg, Internist, etc. Die Skill-Level von Veteranen unter den Ärzten oder gar Elite-Ärtzte stellen die Fähigkeiten eines AutoDocs noch etwas in den Schatten. Wir wollen diese Berufsgruppen ja nicht arbeitslos machen.

    Es gibt noch ein paar Regeln zu Crew-Beständen bezogen auf die Anzahl der zu betreuenden Passagiere, die unter anderem mindestens einen „echten“ Arzt erfordern wenn die Anzahl der Passagiere eine gewisse Zahl übersteigt. Aber das ist eher eine Frage des Raumschiff- oder Kolonie-Designs.

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